DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Definition
DHCP weist Geräten in einem Netzwerk automatisch IP-Adressen und Netzwerkkonfigurationen zu. Ohne DHCP müsste jedes Gerät manuell konfiguriert werden. Es verwendet einen Lease-Mechanismus, bei dem Adressen für eine bestimmte Zeit vergeben werden.
Beispiel
Beim Verbinden mit dem WLAN erhält dein Smartphone per DHCP automatisch eine lokale IP-Adresse.
Verwandte Begriffe
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IP-Adresse
Eine IP-Adresse ist die eindeutige Kennung jedes Geräts in einem Netzwerk. IPv4 bietet etwa 4 Milliarden Adressen (erschöpft), IPv6 bietet praktisch unendlich viele. Private IP-Adressen (192.168.x.x) werden durch NAT mit dem Internet verbunden.
Latenz (Network Latency)
Latenz ist die Zeit, die ein Datenpaket von Quelle zum Ziel benötigt. Niedrige Latenz ist kritisch für Gaming, Video Calls und autonome Systeme. Glasfaser bietet Latenzen unter 1 ms, 5G etwa 10 ms und Satellit (Starlink) 20-40 ms. CDNs und Edge Computing reduzieren Latenz.
VLAN (Virtual LAN)
Ein VLAN teilt ein physisches Netzwerk in mehrere logische Netzwerke auf. Dies verbessert Sicherheit, Performance und Verwaltbarkeit. IoT-Geräte können beispielsweise vom Hauptnetzwerk isoliert werden. VLANs werden über managed Switches konfiguriert (802.1Q-Tagging).
DNS (Domain Name System)
DNS übersetzt menschenlesbare Domainnamen (z. B. ultrion.tech) in IP-Adressen, die Computer verstehen. Es funktioniert wie ein Telefonbuch des Internets. Die DNS-Auflösung beeinflusst die Ladezeit von Websites. Es gibt sichere Varianten wie DNS over HTTPS (DoH) und DNS over TLS (DoT).